Review, Xbox
Burnout 3: Takedown
Nicht nur junge Damen kennen das Problem, auch Videospielen kann sehr schnell die Unschuld geraubt werden: Als bekannt wurde, das Electronic Arts zusammen mit dem zuvor erworbenen Entwickler-Studio Criterion an Burnout 3 arbeitete, wurde das Spiel unter Fankreisen schnell zu einem Politikum. Xbox-Live Benutzer waren ebenfalls in angespannter Erwartungshaltung, sollte doch Burnout 3 das erste in Deutschland erhältliche Spiel aus dem Hause EA sein, das mit Online-Unterstützung aufwartete. Nichts hätten EA-Kritiker daher lieber gesehen, als eine halbherzige Burnout-Fortsetzung mit schlechtem Online-Support. Soviel vorweg: Auch wenn Burnout 3 letzten Endes eines der spektakulärsten Arcade-Rennspiele auf Xbox und PS2 geworden ist, Online herrscht bei EA eindeutig noch Verbesserungspotential.
Das Hauptziel der Burnout-Reihe ist simpel: In verschiedenen Rennen soll der Spieler als Erster über die Ziellinie kommen, starker Gegenverkehr macht ihm dabei das Leben schwer. Spektakuläre Visitenkarte der ersten beiden Burnout-Spiele waren dann auch immer die Momente, in denen sich der Spieler mit dem erwähnten Gegenverkehr verschätzte und sehenswerte Massenunfälle produzierte. Diesen Karambolagen wurden dann sogar eigene Spielmodi spendiert, in denen es nur darum ging, möglichst viel Schaden auf einer Kreuzung zu verursachen. Bei Burnout 3: Takedown zeigt schon der Untertitel, in welche Richtung sich das Spiel entwickelt hat: Nun ist es nicht mehr nur entscheidend, als erster ins Ziel zu kommen, sondern sich auch noch aggressiv um die konkurrierenden Mitfahrer zu kümmern: Rammt ihr eure Gegner in den Gegenverkehr oder in anderes Hindernis, kommt es zu einem so genannten „Takedown“ und die Kinnlade darf ausgefahren werden. Was den Spieler nun erwartet sind schlichtweg die spektakulärsten Crash-Szenen in der Videospielgeschichte. Mit Burnout 3 dringt der Spieler in automobile Zerstörungsorgien vor, die noch kein Schadensmodell zuvor gesehen hat…
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