iRacing: 2026 Season 4 vollgepackt mit Verbesserungen plus neue Autos und Strecken

Simracer dürfen sich in der bevorstehenden 2026 Season 4 auf einige Neuerungen sowie weitere Fahrzeuge und Strecken in iRacing freuen. Darüber hinaus gibt es ausführliche Infos rund um den neuen Single-Player-Karrieremodus, die neue Grafikengine und was iRacing gegen die RAM-Krise tut.

iRacing: 2026 Season 4 vollgepackt mit Verbesserungen plus neue Autos und StreckeniRacing: 2026 Season 4 vollgepackt mit Verbesserungen plus neue Autos und Strecken  ZoomiRacing Motorsport SimulationsBilder vom 29.08.26Mit dem ausklingenden Sommer wirft langsam die 2026 Season 4 in iRacing ihren Schatten voraus, die laut Executive Producer Greg Hill mit wesentlichen Verbesserungen der Spiel-Engine, umfassenden Überarbeitungen der Physik, neuen Simulationssystemen und Benutzeroberflächenfunktionen sowie einer unglaublichen Auswahl an Fahrzeugen ein Highlight sein wird.

Simracer dürfen sich auf neue beziehungsweise vollständig überarbeitete Strecken und Fahrzeuge freuen. iRacing-Klassiker im Streckenportfolio wie Road America, Mid-Ohio Sports Car Course und Milwaukee Mile wurden auf Grundlage aktueller Laserscandaten aus diesem Jahr vollständig überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Zusätzlich haben Summit Point Raceway, Jefferson Circuit und Road Atlanta ein großes Update erhalten welches mit neuen Streckenoberflächen, Texturen, 3D-Randsteinen, Bäumen und so weiter für ein neues Spielgefühl sorgen werden.

Mit Aston Martin Valkyrie AMR-LMH, Caterham Academy und Caterham 420R plus dem Gen 4 Grand National-Stockcar kommen neue Fahrzeuge ins Spiel, während gleichzeitig der Mazda MX-5 und das Sprint Car von einer Überarbeitung profitieren und für Gen 4 Cup und Gen 4 Grand National ein Drafting-Modell-Update geboten werden.

Physik-Upgrade, echte Mehrklassenstarts

iRacing: 2026 Season 4 vollgepackt mit Verbesserungen plus neue Autos und StreckeniRacing: 2026 Season 4 vollgepackt mit Verbesserungen plus neue Autos und Strecken  Zoom Die 2026 Season 4 bringt im Bereich der Rennsimulation den ersten Meilenstein der Physiküberarbeitung. "Wir haben die zentrale Physik-Update-Schleife überarbeitet und für Multithreading optimiert – eine interne Initiative, die wir 'Physics Islands' nennen. Durch die Aufteilung der physikalischen Berechnungen und die Parallelisierung am Ende des Physik-Ticks werden die Rechenoperationen nun effizient auf die verfügbaren CPU-Threads verteilt. Während sich Testfahrten mit einem einzelnen Fahrzeug gewohnt direkt und präzise anfühlen, sind die Verbesserungen mit vielen Fahrzeugen enorm: Bei Rennen mit vollem Starterfeld, dichten Zweikämpfen und großen KI-Feldern sinkt die CPU-Belastung durch die Physikberechnung auf einer Vielzahl von Hardware-Konfigurationen um 50 Prozent oder mehr", erläutert Greg Hill.

Als Softlaunch wird auch die Überarbeitung der Race Control-Engine zur Ermöglichung echter Mehrklassenstarts enthalten sein. Damit sind eigene Pace Cars für jede Klasse, Starts mit angemessenem Zeitabstand der Klassen zueinander und eine eigene, unabhängige grüne Flagge für jede Kategorie gesetzt. Softlaunch bedeutet konkret, dass dieses Feature auf ausgewählten Strecken der offiziellen IMSA-Serie debütiert, bevor zu einem späteren Zeitpunkt ein allgemeiner Rollout stattfinden kann.

Neue Features powered by Sim UI-Engine

iRacing: 2026 Season 4 vollgepackt mit Verbesserungen plus neue Autos und StreckeniRacing: 2026 Season 4 vollgepackt mit Verbesserungen plus neue Autos und Strecken  Zoom Auf fahrerischer Seite sorgen neue Features der aktualisierten Sim UI-Engine für bessere Informationen. Mit der komplett neuen Pit Summary UI erhalten Spieler während eines Boxenstopps in Echtzeit vollen Einblick in die geschätzte Dauer der Servicearbeiten, Schadensanalysen, die gewählten Serviceleistungen sowie eine präzise visuelle Anzeige ihrer exakten Boxenposition.

Mit Car Damage UI steht eine neue visuelle Schadensanzeige, die sich optional aktivieren lässt, zur Verfügung. Spieler erhalten damit eine farblich kodierte grafische Darstellung der Schäden an ihem Fahrzeug. Um die Realitätsnähe zu wahren, liefert diese Anzeige eine ungefähre, praxisnahe Einschätzung statt künstlicher, punktgenauer Präzision.

Reference Car UI: Wir haben Die Modi Time Trial, Time Attack und Test Drive werden um eine neue Benutzeroberfläche erweitert, die direkt in der 3D-Welt am Referenzfahrzeug angezeigt wird. Diese Anzeige visualisiert in Echtzeit die Eingaben des Fahrers - etwa Bremspunkte -, wodurch man dessen Fahrstil analysieren und seine eigenen Fähigkeiten hinter dem Lenkrad weiterentwickeln kann. Schnelleinstellungen: Eine neue Benutzeroberfläche ersetzt die bisherige "F9-Blackbox", die mit der Zeit zu einer unübersichtlichen Ansammlung verschiedener Kamera-, Grafik- und Eingabesteuerungen geworden war. Das iRacing-Team hat zusätzliche Einstellungen hinzugefügt und die gesamte Oberfläche neu strukturiert, um die Bedienung erheblich zu vereinfachen.

Shifting Feedback: Um Unklarheiten darüber zu beseitigen, ob ein Schaltvorgang tatsächlich registriert wurde, wurde die Ganganzeige erweitert. Diese visualisiert nun sowohl erfolgreiche Schaltvorgänge als auch Schaltfehler. Diese Einstellung ist optional. Pinned Mode: Auf Wunsch lassen sich bestimmte UI-Elemente fixieren, sodass diese auch dann sichtbar bleiben, wenn das restliche HUD ausgeblendet ist.

VFX und dynamisches Wettersystem

iRacing: 2026 Season 4 vollgepackt mit Verbesserungen plus neue Autos und StreckeniRacing: 2026 Season 4 vollgepackt mit Verbesserungen plus neue Autos und Strecken  Zoom Wenn iRacer sich in 2026 Season 4 heftig verbremsen oder Schmutzpartikel aufwirbeln, wird dies durch die moderne VFX-Engine, die dichteren, visuell authentischeren Rauch und Schmutz komplett mit dynamischer Lichtreaktion, präziser Sichtverdeckung und realistischer physikalischer Interaktion mit dem Wind auf den Bildschirm bringt, noch realistischer aussehen.

Auch beim dynamischen Wettersystem wird man einige gezielte Funktionen einführen, um die Resonanz zu prüfen und weitere Daten zu sammeln. Zunächst werden zwei verschiedene Varianten für die Neuermittlung des Wetters, eine pro Rennen und eine pro Renntag, getestet.

Umfassende Infos zum Single-Player-Karrieremodus

Gute und schlechte Neuigkeiten gibt es zum Single-Player-Karrieremodus. Dieser wird es ganz knapp nicht in das Saison 4-Build schaffen, da noch weitere interne Tests durchlaufen und hier und dort Nachbesserungen vorgenommen werden müssen. Dafür gibt es nun erstmals aber eine ausführliche Beschreibung was der Karrieremodus leisten wird - und was nicht.

iRacing: 2026 Season 4 vollgepackt mit Verbesserungen plus neue Autos und StreckeniRacing: 2026 Season 4 vollgepackt mit Verbesserungen plus neue Autos und Strecken  Zoom "Der Karrieremodus definiert das iRacing-Erlebnis neu und bietet eine Einzelspieler-Plattform, auf der Fahrer den Weg echter Rennsportler nachvollziehen können – vom lokalen Breitensport bis hin zur Spitze ihrer bevorzugten Rennkategorie. Zum Start umfasst der Karrieremodus einen Kernumfang an Funktionen rund um Rennen, Lernen, Aufstieg, Zielsetzungen, Bestenlisten, realistische Fortschrittspfade sowie einen beispiellosen Umfang an enthaltenen Inhalten. Das langfristige Ziel ist es, ein realistisches und fesselndes Erlebnis zu schaffen, das man im eigenen Tempo genießen und auf einem passenden Leistungsniveau bestreiten kann – und das vor allem jede Menge Spaß bereitet", erklärt Greg Hill.

Vom ersten Tag ab dem dieses Feature zur Verfügung stehen wird, voraussichtlich frühestens in 2027 Season 1, dürfen sich iRacer auf folgenden Leistungsumfang einstellen.

Enormer Umfang: Der Karrieremodus startet mit sieben einzigartigen Karrierepfaden, die jeweils den Inhalt eines vollwertigen Spiels bieten. Zwei iRacer, die dasselbe Ziel verfolgen - etwa der Aufstieg zum Spitzenpiloten im GT-Sport -, können völlig unterschiedliche Wege einschlagen und in verschiedenen Weltregionen antreten, bevor ihre Pfade auf globaler Ebene wieder zusammenlaufen.
Keine Zusatzkosten: Der Karrieremodus ist im regulären iRacing-Abonnement enthalten. Für diesen Modus sind keine zusätzlichen Käufe von Fahrzeugen oder Strecken erforderlich.
Zugriff auf Inhalte: Fahrzeuge und Strecken werden im Verlauf der Karriere automatisch freigeschaltet und nach Abschluss der jeweiligen Rennwoche oder Saison wieder gesperrt. Dieser Zugriff gilt ausschließlich für den Karrieremodus und überträgt sich nicht auf den allgemeinen iRacing-Dienst.
Aufbau der Karriere: Unsere Designer hatten vollen Zugriff auf unsere Inhaltsbibliothek. Ihr Ziel war es, möglichst fesselnde und authentische Karrierepfade zu gestalten. Diese Entscheidung war entscheidend, um Barrieren abzubauen und - unter Nutzung unserer über Jahrzehnte gewachsenen Inhaltsbibliothek - ein umfassendes, tiefgründiges Erlebnis zu schaffen.
Erfolgs- und Aufstiegskriterien: Der Karrieremodus ist anders aufgebaut als der offizielle Rennbetrieb. Der Aufstieg erfolgt auf Basis von Zielen, die pro Saison durch das integrierte Zielsystem vorgegeben werden. Grundsätzlich muss man in der Gesamtwertung eine bestimmte Leistung erbringen, um die Aufstiegskriterien zu erfüllen. Sollte dies nicht gelingen, erhält man weitere Versuche; diese sind jedoch begrenzt, und im schlimmsten Fall droht der Abstieg oder ein kompletter Neustart der Karriere. Wer es entspannter angehen möchte, muss sich jedoch keine Sorgen machen: Der Schwierigkeitsgrad ist anpassbar. Zudem steht pro Saison eine bestimmte Anzahl an Wiederholungsversuchen zur Verfügung – allerdings sinkt die eigene Gesamtpunktzahl in der Rangliste, je häufiger man diese Option nutzt.
Karrierelänge: Die Karrieren sind umfangreich angelegt, da sie sich an realen Vorbildern orientieren. Mit zunehmendem Wettbewerbsniveau steigen auch die Renndauer und die Dichte des Rennkalenders. Auch hier sind Anpassungen möglich; Zeitplan und Renndauer lassen sich individuell konfigurieren.
Authentische Basis: Entwickelt von einer Kerngruppe aus Sim-Racern, einem ehemaligen Motorsport-Teammanager, internen Designern sowie professionellen Rennfahrern aus dem realen Motorsport.

"Um von Anfang an realistische Erwartungen zu wecken, ist es wichtig zu erwähnen, was der Karrieremodus - zumindest zum Start - noch nicht bietet. Zum Release wird er noch nicht über einige gängige Funktionen verfügen, wie etwa ein Fahrer-Besitzer-System, Sponsorenmanagement oder Teambudgets. Was wir hingegen bieten, ist ein leistungsstarkes, dynamisches Fundament voller neuer Technologien, ein durchdachtes und unterhaltsames Karrieredesign, bahnbrechende Technik für eine abwechslungsreiche Karrieregestaltung, fokussiertes Einzelspieler-Gameplay mit weltweitem Wettbewerb über Bestenlisten sowie eine Plattform, die auf kontinuierliche Erweiterung ausgelegt ist.

Je nach Nachfrage werden im Laufe der Zeit neue Karrieren sowie spezielle, einmalige Karriere-Events veröffentlicht. Wie bei allem, was iRacing betrifft, ist dies erst der Anfang: Unsere Roadmap sieht zahlreiche weitere Systeme für zukünftige Updates vor, darunter auch eine Speicherfunktion. Wir sind unglaublich stolz auf diesen Modus und können es kaum erwarten, dass ihr ihn selbst ausprobiert", so der Executive Producer weiter.

Neue Grafikengine und was iRacing gegen die RAM-Krise tut

Abschließend gibt es noch weitere Neuigkeiten die neue Grafikengine betreffend. Zuletzt wurde intensiv an der Nachtbeleuchtung für den neuen Renderer gearbeitet und von Grund auf eine völlig neue Tool-Pipeline für physikalisch basierte Beleuchtung (PBL) entwickelt. Diese ermöglicht selbstleuchtende Materialien für alles Mögliche: von den ikonischen Lichterketten rund um die Nordschleife und den leuchtenden Palmen in Sebring bis hin zum riesigen Tribünenturm in Daytona und den hell erleuchteten Boxenanlagen in Le Mans. Zum ersten Mal in der Geschichte von iRacing kann ein komplettes Starterfeld auf einer Strecke fahren, deren Beleuchtung physikalisch korrekt berechnet wird.

Im Zuge dieser umfassenden Überarbeitung des Renderings wurde auch das Physiksystem für die Berechnung der Sonneneinstrahlung auf die Strecke optimiert. Dies sorgt für eine deutlich präzisere Streckendynamik und Streckentemperaturen während gleichzeitig, als überraschender angenehmer Nebeneffekt, das vom Client verursachte Netzwerkaufkommen reduziert wird.

Bei den Arbeiten an der neuen Grafikengine hat man sich auch stark auf Speicheroptimierungen konzentriert, um sicherzustellen, dass die Spieler die bestmögliche Texturqualität für die jeweilige Hardware zu sehen bekommen unabhängig davon über wie viel oder wenig RAM der eigene Rechner verfügt. Vor dem Hintergrund der hohen Kosten für Arbeitsspeicher ein kleiner Beitrag der Entwickler, damit Simracer nicht zwangsläufig Geld in mehr RAM investieren müssen.

"Wir sind der Ziellinie näher, als es vielleicht den Anschein hat. Dieses Projekt wird iRacing sowie das Simracing insgesamt auf Jahre hinaus neu definieren. Zudem markiert diese 'Ziellinie' - ähnlich wie bei der neuen Benutzeroberfläche - erst den Anfang: Die neue Grafik-Engine wurde von Grund auf so konzipiert, dass sie kontinuierliche Verbesserungen und Erweiterungen in einem Tempo ermöglicht, das mit unserer bisherigen Technologie nicht machbar gewesen wäre", weckt Hill die Vorfreude auf die den Worten nach zu schließen in 2027 kommende Grafikengine.



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