Spieletest: GTR 2 - Zurück in die Pole-Position?

Vor fast zwei Jahren beeindruckte das SimBin Development Team AB mit der kompromisslosen Rennsimulation GTR – FIA GT Racing Game, die prompt Maßstäbe im Genre setzte. Anno 2006 schicken die Schweden den Nachfolger ins Rennen. Im vollständigen Test erfahrt ihr, ob der Titel am Erfolg des Erstlings anknüpfen kann.

Spieletest: GTR 2 - Zurück in die Pole-Position?Mit GTR – FIA GT Racing Game veröffentlichte das SimBin Development Team AB im November 2004 sein erstes kommerzielles PC-Spiel und setzte die Linie die es als Moddingteam verfolgte fort. Fotorealistische Autos der recht unbekannten aber dennoch höchst aufregenden FIA GT-Serie konnten erstmalig über zehn internationale und authentisch nachgebildete Strecken bewegt werden. Darüber hinaus wurde die Simracing-Szene mit brüllenden Soundeffekten, einer kompromisslos realistischen Simulation der verschiedenen Fahrverhalten und innovativen Features wie der LiveTrack-Technologie, die dynamisch verändernde Gripverhältnisse unterstützt, beeindruckt.

Ungefähr zwei Jahre später und einen Titel weiter, schicken die Schweden in Kooperation mit Blimey! Games den Nachfolger ihres Erstlings auf die Piste. Unter dem Motto "get real – get closer" möchte man an den Stärken des Vorgängers anknüpfen und von der gewonnen Erfahrung durch GT Legends profitieren. Das Ziel lautet demnach, sich noch näher am realen Motorsport zu orientieren. Kurz vor dem Verkaufsstart von GTR 2 ab dem 28. September steigt 'SPEEDMANIACS.DE' für euch in die Cockpits der Boliden und prüft, ob die Entwickler ihr Ziel erreichen konnten.

Der erste Start – Neu und doch vertraut

GTR 2 benötigt zur Installation wie sein Vorgänger 1,7 GB auf der heimischen Festplatte – und das obwohl man das Spiel in zahlreichen Bereichen erweitert hat. Nachdem die Anwendung erfolgreich gestartet wurde, wird der Spieler von einem eposartigen Intro begrüßt, das mit einer Auswahl an attraktiven Rennszenen die Vorfreude aller Autoenthusiasten steigert und es deutlich spürbar in den Füßen und Händen kribbeln lässt.

IMGL2643 Doch bevor es auf die Strecke geht, muss man zunächst größere Einstellungen im neu designten Menü vornehmen. Dieses tritt im Gegensatz zu GTR nicht mehr unspektakulär und von vielen auch als bieder bezeichnet auf. Stattdessen wird man von einem frischen und sachlichen Portal, das zur Auflockerung Rennszenen im Hintergrund ablaufen lässt, empfangen, wo man zunächst ein Profil anlegen sowie sich für einen Schwierigkeitsgrad (Anfänger, Semi-Pro, Simulation) entscheiden muss. Anders als GTR vertraut das aktuelle Rennspiel der Schweden nicht mehr auf drei verschiedene Fahrphysikmodelle. Alle Boliden umfassen bei GTR 2 ein einzelnes, individuell ausgearbeitetes Fahrmodell, das je nach Schwierigkeitsstufe mit Fahrhilfen (zum Beispiel Lenkhilfe, ABS, Traktionskontrolle) ausgestattet ist. Des Weiteren stehen unzählige Einstellmöglichkeiten im grafischen Bereich, bei den Sounds, der Steuerung und sonstigen Spieloptionen (Flaggenregeln, Reifenabnutzung, Zeitablauf) zur Auswahl.

Die Spielmodi – Die Qual der Wahl

Hat der Profi-Rennfahrer seinen "Arbeitsplatz" eingerichtet, kann er aus den zahlreichen Spielmodi auswählen. Sechs Events können insgesamt bestritten werden, darunter offene Trainings, Zeitrennen, bei denen man die Rundenzeit eines Ghost-Fahrzeugs unterbieten muss, Rennwochenenden mit Trainings-, Qualifyingsitzungen und dem Hauptrennen, 24 Stunden-Veranstaltungen, Meisterschaften und erstmalig auch eine Fahrschule.

IMGR2103 Bei Letzterer stehen generell 142 Prüfungen zur Verfügung, die mit beziehungsweise gegen einen Fahrlehrer bestritten werden können. Je nach Schnelligkeit ist es möglich normal oder mit dem goldenen Ritzel zu bestehen und somit Meisterschaften freizuschalten. Ferner umfasst die Fahrschule ein umfassendes Nachschlagewerk mit Informationen zu Punkteverteilungen, Handicapgewichten und Flaggenregeln. Im Allgemeinen haben die Entwickler mit diesem Feature eine interessante Möglichkeit implementiert, die wichtigsten Techniken für erfolgreiche Rennen zu erlernen und zu festigen. Nicht nur Anfänger, auch Profis können somit ihre Fähigkeiten verbessern und im Endeffekt konkurrenzfähiger fahren. Einziger Kritikpunkt ist, dass die Audio-Erklärungen wichtiger Schlüsselstellen auf den Parcours in Kontrast zu GTR wegfielen und man diese Informationen stark gekürzt sowie aufwändig in der Fahrschul-Theorie nachlesen muss.

Auch bei den Meisterschaften und 24 Stunden-Events konnte das GTR-Franchise deutlich zulegen. Neben den FIA GT-Saisons 2003 und 2004 stehen rund 40 fiktive Cups bereit, die für interessante Herausforderungen und Langzeitmotivation sorgen. Zudem kann die einzigartige Atmosphäre eines wahren Langstreckenrennens, bei dem die Zeiger zweimal die Uhr umrunden, nun neben Spa-Franchorchamps auch auf den weiteren Kursen wie Hockenheim nachempfunden werden. Hat man sich schlussendlich für einen Modus entschieden und Starterfeldgröße, Streckenbedingung sowie Tageszeit eingestellt, lädt der ausgewählte Kurs. Als Ladebild dienen nicht mehr auflockernde Rennimpressionen samt Streckenverkauf, sondern nur noch eine Karte des Kurses mit den nüchternen Kurvenbezeichnungen.

Auf der Strecke – Ein unbekannt gewohntes Gefühl

IMGL2202 Bevor der eigene und zuvor aus dem bekannten Showroom ausgewählte Wagen schließlich aus der Garage rollt, hat der Spieler die Gelegenheit anhand einer Zeitentabelle Informationen zu erfassen, ebenso kann der aktuelle Streckenzustand in Form von Temperatur, Tageszeit und Wetter abgelesen werden. Wie aus GTR bekannt, kann zudem der Fahrersitz verstellt und ein Setup eingestellt werden. Dieses kann entweder aus einer Tauschbörse im Internet geladen oder anhand kleinster Einstellungen erstellt werden. Aerodynamik, Übersetzung, Kühleröffnung, Drehzahl zählen noch zu den einfachsten Anpassungsmöglichkeiten; wenn es jedoch um Dämpfer, Federn und Differenzial geht, können Kenntnisse aus dem Motorsport helfen. Profis können zudem auf Analysen mit der separaten Telemetriesoftware MoTeC zurückgreifen und kleinste Details wie Chassisreibungen auswerten.

Fotorealistische Fahrzeuge

Aus der Box hinausgefahren sticht sofort eine der markantesten Veränderungen gegenüber dem Vorgänger ins Auge. GTR 2 nutzt wie GT Legends eine überarbeitete Version der gMotor 2.0-Grafikengine von Image Space Inc. die eigenständig weiterentwickelt wurde. Konkret bedeutet dies, dass DirectX 9.0-Shader unterstützt werden, die die ohnehin schon authentisch nachgebildeteten und detailliert texturierten Fahrzeuge nochmals aufwerten und fotorealistisch aussehen lassen. Egal ob es sich um die bereits aus GTR bekannten Boliden der Saison 2003 oder um weitere Fahrzeuge wie den Maserati MC12, TVR T400R, Nissan 350Z und BMW M3 GTR des darauf folgenden Jahres handelt: Alle rund 140 Vehikel der bis zu 650 PS starken GT-, 450 PS leistenden N-GT- sowie speziellen G2- und G3-Kategorie weisen einen hohen Standard, der wieder Maßstäbe im Genre setzt, auf.

IMGR2657 Nicht nur äußerliche und spezifikationsbedingte Feinheiten wie Lufteinlässe wurden entsprechend angepasst; auch die Cockpits erhielten eine gründliche Politur. Neben einem höheren Detailreichtum glänzen diese zudem mit animierten Fahrerarmen und -beinen, die sich bei Schaltvorgängen bewegen. Leider zieht der Pilot den Hebel beim Schaltvorgang immer zu sich, obwohl dieser beim Herunterschalten in Richtung Windschutzscheibe betätigt werden müsste. Hier hat das Entwicklerteam von SimBin in Kooperation mit Blimey! Games eindeutig Potenzial verschenkt und das Motto "get real" verfehlt.

Auf den Zentimeter genaue Streckenumsetzungen

Doch auch die 34 Streckenvariationen in Form von bekannten Grand Prix-Kursen sowie zahlreicher Kurzanbindungen profitieren von der neuen Engine und einer massiven Überarbeitung. Somit sind erstmalig dynamische Tageszeiten- und Wetterwechsel möglich die absolut fließend ablaufen und die Atmosphäre um ein Vielfaches erhöhen. Ebenso erhielten die ohnehin schon auf den Zentimeter genauen und mit GPS-Satelittendaten vermessenen Kurse aus GTR weitere Details; zum Beispiel glänzt der Naturkurs von Spa mit vermehrter Vegetation, so dass die "Ardennenachterbahn" ihrem Vorbild in Nichts mehr nachsteht. Zusätzlich erscheinen die Parcous farblich konturierter, was nicht immer zwingend realistischer als beim Vorgänger ausschaut.

IMGL2659 Die mit der Saison 2004 neu hinzugekommenen Kurse namens Imola, Dubai, Hockenheim, Zhuhai wurden in gewohnt hoher Qualität nachgebaut und beeindrucken mit ihren akkuraten Umsetzungen der Streckenverläufe. Doch aufgepasst, nicht alle Strecken können von Beginn an befahren werden. Während alle Fahrzeuge sofort zur Verfügung stehen, können Spieler lediglich auf die Grand Prix-Circuits zurückgreifen und müssen mit vorgegeben Meisterschaftsplatzierungen Kurzanbindungen wie Monza Junior, Anderstorp Süd oder Hockenheim National freischalten.

Die Fahrphysik – Fort- oder Rückschritt?

Die Fahrphysik dürfte bei Fans seit der Veröffentlichung der offiziellen Demo zum Spiel den größten Diskussionspunkt von GTR 2 darstellen. Während die Boliden bei SimBins Erstling extrem schwierig auf der Strecke zu halten waren, weisen die GTR 2-Fahrzeuge wesentlich mehr Grip auf. Grund dafür ist zum einen die überarbeitete Reifenphysik der Pneus von Dunlop, Yokohama, Michelin und Pirelli, die im Vorgänger angeblich nicht nah genug an der Realität war. Die Entwickler versprechen, dass sich die Wagen nun authentischer steuern lassen. Konkret müssen die Fahrzeuge bei Bremsvorgängen nicht mehr so stark stabilisiert werden und verhalten sich beim Durchfahren aller Arten von Kurven neutraler. Zwar sind immer noch Drifts am Kurvenausgang möglich, doch sind diese in sehr vielen Fällen besser abzufangen. Im Vergleich zum Vorgänger ist es mit GTR 2 spielerisch möglich die besten Qualifyingzeiten auf weichen Reifen mit einer mittleren Mischung weit zu unterbieten. Die Rundenzeiten sind demnach extrem gesunken und um mehrere Sekunden von der Realität entfernt, was die Meinungen der Anhänger spalten dürfte.

IMGR2658 Fakt ist, dass bei GTR ebenso die echten Zeiten unterboten werden konnten, wenn auch nicht so stark. Ein Gegenargument könnte der Input von Ex-FIA GT-Pilot Henrik Roos sowie die Tatsache, dass Umwelteinflüsse wie Wind nicht simuliert werden können darstellen. Eine weitere Auffälligkeit stellt die LiveTrack-Technologie dar. Diese sorgt für verschiedene Gripverhältnisse auf der Fahrbahn, die sich im Laufe des Rennens ändern können. Bei GTR 2 sind auch nach mehreren Runden am Stück nahezu keine "Marbles", also die so genannten Murmeln aus kleinen Gummiteilchen, auf dem Kurs zu finden. Dabei sollte sich der Abrieb besonders neben der Ideallinie sammeln. Bei feuchter Fahrbahn hingegen, die erstmalig Reflektionen des eigenen Wagens auf grafisch imposante Weise unterstützt, erscheint das Fahrverhalten anspruchsvoller als bei GTR, so dass man vorsichtig beschleunigen, bremsen und um die Kurven fahren sollte. Anderenfalls kann man sich schnell drehen und im Kiesbett landen.

Sounds und Schadensmodell - Evolution im Detail

Motorsportenthusiasten sehen darüber hinaus Diskussionsbedarf bei den Fahrzeugsounds. Diese wurden zum Teil modifiziert, so dass sie noch satter und authentischer klingen. Auffällig ist jedoch, dass sich die brandneuen Gran Turismos wie der BMW M3 GTR, TVR T400R und Maserati MC12 ihre Motorgeräusche komplett beziehungsweise leicht modifiziert mit bereits bestehenden teilen müssen. Sonstige Geräusche für Crashs, rutschende Reifen oder Fehlzündungen fallen wie beim Vorgänger durchweg sehr gut aus.

IMGL2243 Darüber hinaus umfasst GTR 2 ein überarbeitetes Schadensmodell. Immer noch verformen sich einige Komponenten bei starken Kollisionen, ebenso werden ganze Teile wie Spoiler, Motorhauben und Splitter abgerissen. Neu hingegen sind kleinere Carbonteile, die spektakulär umherfliegen. Zerberstende Scheiben, absplitterndes Blech wie bei DTM Race Driver 3 scheinen mit einem Blick auf das technisch ähnliche rFactor nicht möglich zu sein, würden die Authentizität jedoch fördern. Aber im Ernst: Wer möchte schon seinen 650 PS starken, 300 km/h schnellen und äußerst exotischen GT-Boliden schrotten?

Spannend-atmosphärische Rennen

Wie gehabt kann der Spieler die Gegnerstärke von 100 bis 120 Prozent justieren sowie die Aggressivität der Konkurrenten, die Uhrzeit und Form des Rennstarts plus die Feuchtigkeit der Fahrbahn und Distanz einstellen. Grundsätzlich hat sich an dem Rennablauf nichts geändert. Je nach Dauer eines Meisterschaftslaufs muss der Spieler mit seinem Fahrzeug zu entsprechender Zeit "pushen", also so schnell wie nur möglich fahren und bei gegebener Zeit den Verschleiß an Reifen, Bremsen und Motor gering halten. Dies ist jedoch schwieriger als noch bei GTR, da die künstliche Intelligenz zugelegt hat, schneller die Runden abspult und weitaus mutiger agiert.

IMGR1993 Demnach reichen simple Blockademanöver nicht mehr aus, um einen Konkurrenten hinter sich zu halten und es entwickeln sich spannende Kämpfe, bei denen die KI oft zwischen Ideal- und Kampflinie wechselt. Zudem können die KI-Gegner auch Fehler begehen und sich verbremsen, herausdrehen oder in Kollisionen, beispielsweise beim Überrunden langsamer Wagen, verwickelt sein. Letzterer Aspekt wurde bei GTR kritisiert, da die künstliche Intelligenz selbst bei blauen Flaggen viel zu zögerlich überholte und somit wertvolle Sekunden verschenkte.

Ferner bietet GTR 2 die Möglichkeit mit der Box zu kommunizieren und seine Crew nach Fahrzeugstatus, Position oder Boxenstrategie zu befragen. Letztere nimmt bei SimBins neuestem Titel eine große Rolle ein, da man schnell Zeit gewinnen und verlieren kann. Somit sollte die mittlerweile vollständig animierte Boxenmannschaft zeitig über einen Boxenstopp informiert werden, damit der Service reibungslos ablaufen kann. Zusammenfassend sind die Langstreckenrennen auf Grund des recht hohen Tempos herausfordernd und adrenalingeladen – für Fehler bleibt wie im echten Wettbewerb kaum noch Platz. Während der Langstreckenrennen können Motorsportromantiker durchaus entzückt sein, wenn bis zu 62 brachial brüllende Boliden bei Sonnenuntergang um den legendären Kurs von Monza oder mit glühenden Bremsscheiben nachts in Spa-Francorchamps um die Wette fahren und man zwischendurch unkompliziert abspeichern und nach Belieben wieder spontan in das Renngeschehen einsteigen kann.

Verbesserter Multiplayer plus Track-IR

IMGL1992 Der Multiplayermodus ist für Spieler heute zunehmend von Bedeutung und konnte bei GTR nicht vollständig überzeugen. Joinlags, wenn Spieler Sitzungen beitraten und plötzliche Abstürze verlangten starke Nerven, die sich erst nach zahlreichen Patches entspannen konnten. GTR 2 hat den aus GT Legends bekannten Netcode übernommen und ermöglicht 36 Spielern packende Rennen ohne oben genannte Fehler. Funktionen wie Lobby, Chats, LAN und dedizierte Server werden selbstverständlich unterstützt und sorgen für den nötigen Komfort.

Ebenfalls ist wieder die Track-IR-Funktion enthalten sein. Aus dem Bereich der Flugsimulatoren bekannt, handelt es sich hierbei um ein Gerät, das den freien Blick im Cockpit ermöglicht und das Rennflair intensiviert. Für individuelle Bedürfnisse kann auch wieder der Rennsitz nach vorne, hinten und oben sowie unten verschoben werden, so dass sich niemand während der heißen und adrenalingeladenen Langstreckenrennen unwohl fühlen muss.

Fazit:

IMGR2006 Hat GTR 2 gegenüber seinem Vorgänger als Simulation zugelegt? Diese Frage ist sehr schwierig zu beantworten, da sich die virtuellen extrem von den realen Rundenzeiten unterscheiden, unter anderem da Umweltfaktoren wie Wind nicht simuliert werden. Fakt ist, dass die Fahrzeuge bei GTR wesentlich schwieriger zu fahren und nicht nur beim Beschleunigen, sondern auch bei Richtungswechseln und Bremsmanövern sehr diffizil zu beherrschen sind. Dies war laut dem SimBin Development Team AB ein verbesserungswürdiger Punkt, da die Wagen angeblich wesentlich gutmütiger reagieren.

Sicher ist, dass die bis zu 650 PS starken Boliden nicht mehr so schnell außer Kontrolle geraten, wie es noch bei GTR der Fall war. Auf Grund der Reifen, Aerodynamik und zum Teil der Traktionskontrolle (ab Saison 2004) sind die Gran Turismos beherrschbarer und bis zu zehn Sekunden pro Runde schneller geworden. Dennoch ist das Erzielen schneller Zeiten extrem anspruchsvoll und fordert höchste Präzision. GTR 2 stellt demnach kein Arcade-Spiel dar und fordert immer noch eine gewisse Aufopferung in Form von intensiver Einarbeitung.

IMGL2660 Zu den positiven Aspekten zählen die starken grafischen Verbesserungen durch den Einsatz der aus GT Legends bekannten gMotor 2.0-Grafikengine, die Fotorealismus auf den Strecken und bei den Boliden ermöglicht, sowie die Modifikationen im Bereich des Gameplays. Ohne Zweifel hat GTR 2 nicht nur auf Grund des verbesserten Umfangs und der Einsteigerfreundlichkeit als Spiel zugelegt. Motorsportenthusiasten können beruhigt und ohne Zweifel zugreifen, auch wenn Schwächen beim Sound dunkle Flecken auf der weißen Weste der Authentizität darstellen. Eine Revolution werden Fans der Serie mit GTR 2 trotz möglicher Erwartungen nicht erleben, doch diese konsequente Weiterentwicklung weist kaum Schwächen auf und darf zu Recht mit in die Riege der Genrekönige aus dem Hause von SimBin aufgenommen werden.

Weitere Informationen sowie aktuelle Impressionen zu GTR 2 - FIA GT Racing Game, das am 28. September für PC erhältlich ist, könnt ihr in unserer Rennspieledatenbank finden.



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