"Ist realistischer geworden": F1-Pilot Daniel Ricciardo über Simracing und F1 2021

McLaren F1-Pilot Daniel Ricciardo verrät, wie nahe Rennspiele wie F1 2021 inzwischen in punkto Realismus an die Simulatoren der Formel-1-Teams herankommen und wo sich die Spiele verbessert haben.

"Ist realistischer geworden": F1-Pilot Daniel Ricciardo über Simracing und F1 2021"Ist realistischer geworden": F1-Pilot Daniel Ricciardo über Simracing und F1 2021  ZoomF1 2021Alle BilderMit eingeschränkten und oftmals mit hohen Kosten verbundenen Trainingsmöglichkeiten auf realen Rennstrecken, haben PC- und Videospiele schon lange vor der Coronapandemie als Trainingstool an Stellenwert gewonnen. Über die Jahre ist nicht zuletzt durch Verbesserungen auf technologischer Seite das Spielgefühl realistischer geworden und auch die Simulation an sich. So sehr, dass einige ambitionierte Gamer inzwischen den Sprung vom Rennspielprofi in den echten Motorsport geschafft haben. Gleichzeitig haben viele Rennfahrer die Vorteile des Simracings erkannt, um sich auf anstehende Rennen vorzubereiten.

Nicht nur die jüngere Fahrergeneration, wie Max Verstappen oder Lando Norris, nutzt Rennspiele und Rennspielsimulationen, sondern auch etablierte Fahrer kommen nicht umhin sich darauf einzulassen. Einer der kürzlich seine Meinung gegenüber Simracing und Videogames überdacht hat, ist Formel-1-Pilot Daniel Ricciardo. Der in diesem Jahr seine erste Saison für McLaren bestreitende Australier kennt noch das allererste Formel-1-Spiel das 1995 für die PlayStation veröffentlicht wurde und betrachtete die Spiele bislang mehr als einen netten Zeitvertreib.

"Alle Strecken fühlten sich irgendwie gleich..."

"Wenn ich ein bisschen zurückdenke, dann war alles sehr flach, selbst Bordsteinkanten und Gras. Mit dem Controller gab es keine Stöße oder Sprünge wenn man über einen Bordstein gefahren ist. Alle Strecken fühlten sich irgendwie gleich an und Fahrbahnunebenheiten und dergleichen wurden nicht wirklich erfasst. Jetzt hat man hingegen viel mehr Gefühl. Das Auto reagiert beim Rutschen viel besser. Man kann es ein bisschen mehr einfangen, während es früher eher eine Art 'Arcade' war, wie ich es nennen würde. Man hatte entweder 100 Prozent Grip oder gar keinen", erinnert sich Ricciardo im Gespräch mit 'Autosport' an seine Kindheit und Erfahrungen zurück.

"Bei den Videospielen kam ein Großteil der Zeit, die man erzielen konnte, dadurch zustande, dass man so spät bremsen konnte und einige der Assistenten nutzte. Aber ich denke, dass jetzt die Rundenzeit und die Art und Weise, wie man schnell fährt, mit dem übereinstimmt wie es auf der Strecke ist. Wir versuchen irgendwie langsam rein [zu fahren und], schnell raus [aus den Kurven zu kommen]. Ich habe das Gefühl, dass ich auf diese Weise die besten Rundenzeiten erzielen werde. Auch von diesem Standpunkt aus ist es realistischer geworden."

Ricciardo schätzt ein, wie realistisch die Videogames sind

Nochmals realistischer als das aktuellste Formel-1-Rennspiel sind die Simulatoren der Teams selbst. Damit stellt sich zumindest hypothetisch die Frage, wie real ein F1 202x im direkten Vergleich ist. Wohl wissend, dass auch die beste Simulation nicht das Gefühl ersetzen kann, welches einem die eigenen Sinne vermitteln, wenn man in einem echten Rennwagen sitzt und sich den Gegnern und Elementen stellt.

"Es ist näher dran", sagt Ricciardo, angesprochen darauf ob F1 2021 mit den Teamsimulatoren mithalten kann. "Es gibt Dinge wie Streckenkarten, die etwas unterschätzt werden, wie realistisch diese im Vergleich mit der realen Strecke aussehen und sich anfühlen können. Hier sind die Sims nahezu perfekt, denn die F1-Teams können alle Messungen an der Strecke vornehmen und alle Erhebungen und Wölbungen und so weiter ermitteln. In dieser Hinsicht hat das F1-Spiel große Fortschritte gemacht, und ich denke, dass es auf den meisten Strecken sehr nahe dran ist.

Ich denke, Dinge wie das Blockieren einer Bremse, die Traktion und all diese Sachen lassen sich nur schwer in Prozentzahlen ausdrücken. Aber ich habe immer gesagt, dass, wenn die F1-Sims im Vergleich zum echten Auto vielleicht zu 80 Prozent realistisch sind, dann waren es bei den Spielen für daheim vielleicht 30 Prozent. Jetzt liegen sie weit über 50 Prozent."



Tags: F1 2021, Simulatoren, Simracing, Daniel Ricciardo


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