Gran Turismo 5: 7 Gründe warum es das Warten wert sein wird

Fast die gesamte Rennspielcommunity stöhnt, weil Sony sein Vorzeige-Rennspiel Gran Turismo 5 noch immer nicht veröffentlicht hat. Inzwischen steht der Titel nun schon seit fünf Jahren ganz oben auf der Liste und immer noch ist kein Ende in Sicht. Warum ihr euch trotzdem auf das Spiel freuen könnt, oder solltet, haben wir noch einmal zusammengefasst.

Gran Turismo 5: 7 Gründe warum es das Warten wert sein wirdEs ist die unendliche Geschichte und nicht wenige spotten mittlerweile über Polyphony Digital und ihren Chef Kazunori Yamauchi, weisen mit dem Zeigefinger auf andere Projekte, wie das legendäre Duke Nukem Forever oder einen aktuellen Titel aus dem Hause Remedy, welcher ebenfalls eine gefühlte Ewigkeit in der Produktion steht. Am 9. März 2005, also vor ziemlich genau fünf Jahren, erschien der letzte vollwertige Vertreter des Gran Turismo-Franchise, das bis zum Dezember 2009 sage und schreibe 55 Millionen Einheiten absetzten hat können.

Dabei schien alles so gut anzufangen, denn bereits zu Weihnachten 2006 beschenkte man die Gamer mit der kostenlosen Gran Turismo HD-Demo, die erstmals das Next-Gen-Gewand aufzeigte. Doch seitdem geht es für GT 5 nur noch im Schneckentempo voran. Satte zwei Jahre mussten die Fans alleine auf die Prologue-Version warten und was die Vollversion angeht, die den letzten Gerüchten nach im Herbst erscheinen wird, ist weiterhin Geduld gefragt. Ein offizielles Statement mit einem Releasetermin von Sony Computer Entertainment steht noch aus. Von Seiten des japanischen Unterhaltungselektronikgiganten heißt es weiterhin irgendwann in 2010, aber selbst daran scheinen viele Gamer schon nicht mehr glauben zu wollen.

Die Situation ist in der Tat mehr als unbefriedigend. Aber was lange wärt, so heißt es, wird schließlich gut. Aus diesem Grund zeigen wir an dieser Stelle 7 Gründe auf, die den Wartefrust in Wartelust wandeln könnten.

Grund 1: Das Offensichtliche

Wenn es um die Grafik geht, dann steht uns mit Gran Turismo 5 eines der hübschesten Rennspiele aller Zeiten ins Haus. Schon in der GT-HD-Demo, die erstmals das neue Grafikgewand ausführte, benutzten die Entwickler 200.000 Polygone für jeden Wagen. Inzwischen gibt es Stimmen die von bis zu einer halben Million Vielecken pro Fahrzeug ausgehen, was schlichtweg atemberaubend wäre. Und auch wenn das natürlich niemand nachzählen kann, ist das Ergebnis an sich doch nicht weniger als eben atemberaubend, wie ihr an den zahlreichen Screenshots und Videos in unsere Datenbank nachprüfen könnt. Kaum ein anderes Spiel schafft es so einen Fotorealismus zu kreieren wie Gran Turismo 5.

In mühsamer Kleinarbeit verbessern die Entwickler unaufhörlich auch kleinste Details am Look der Fahrzeuge, deren Cockpitansichten und den Texturen der Strecken. Dabei stehen zwei Zahlen jederzeit felsenfest im Zentrum aller grafischen Opulenz: Die Full-HD-Auflösung von 1080p und eine superflüssige Bildwiederholrate von 60 Bildern pro Sekunde. Und es wird noch besser, denn bis zur finalen Version wird GT5 nicht nur Nachtrennen enthalten, sondern soll auch noch ein dynamisches Wettersystem bekommen. Als sicher darf man hingegen die 3D-Unterstützung des Titels einstufen, schließlich hat Sony schon auf der vergangenen CES-Messe in Las Vegas GT5 in 3D gezeigt und wird entsprechende TV-Geräte schon im Juni auf den japanischen Markt bringen.

Grund 2: Harte Zahlen

Tatsächlich wird Gran Turismo 5 so viele spielbare Wagen enthalten, dass man diese kaum zählen kann. Zumindest im Moment steht die finale Zahl noch nicht fest, dürfte sich aber bei sage und schreibe rund 1.000 Autos einpendeln. Fast genauso schwer fällt es sämtliche Rennkurse des Games aufzuzählen. Die bewährte Mischung aus realen und fiktiven Strecken, Stadtkursen und Rallyeetappen wird in jedem Fall beibehalten, doch das Angebot wird auf voraussichtlich circa 70 Streckenkonfigurationen aufgestockt. Beide Werte, Autos wie Strecken, sind gegenwärtig im Genre einzigartig.

Grund 3: Online

Nach dem eher rudimentären Online-Modus von GT5 Prologue, der den Entwicklern gewissermaßen als Testlauf diente, wird das Online-Gaming in Gran Turismo 5 sein eigentliches großes Seriendebüt geben. Die Fans erwarten viel und nur wenig ist bisher konkret über diesen Bereich des Spiels bekannt, doch das tut der Vorfreude keinen Abbruch. Sicher ist nur, dass mindestens 16 Spieler gegeneinander antreten können werden. Eventuell werden es aber auch noch mehr. Falls es Polyphony schaffen sollte die Fahrzeuganzahl auch im Einzelspielermodus nochmals zu steigern, wären bis zu 20 Wagen auf der Strecke denkbar.

Online geführte Ranglisten und der GT-TV getaufte Videoservice waren schon Bestandteil von Prologue und sollten daher ebenfalls bei GT5 sicher mit an Bord sein. Außerdem wird die PS3-Trophäen-Funktion wohl eine Selbstverständlichkeit für das Spiel werden.

Grund 4: NASCAR und WRC

Erstmals in der mehr als dreizehnjährigen Geschichte werden echte Rennserien ein Bestandteil von Gran Turismo sein. Sicher feststehen die World Rally Championship, deren Fahrzeuge eigentlich schon immer dabei waren, und der US-amerikanische Nationalmotorsport NASCAR. Zwischenzeitliche Gerüchte über die IRL, die Indy Racing League, wurden von offizieller Seite dagegen nicht bestätigt. Ebenfalls unklar, aber als wahrscheinlicher einzustufen ist, dass die japanische SuperGT Sportwagenmeisterschaft in ähnlicher Form wie WRC und NASCAR ihren Weg ins Spiel finden wird, denn schließlich gehören auch deren Fahrzeuge schon seit der ersten Stunde zur Gran Turismo-DNA.

Wie diese Form dann letztendlich aussehen wird, darüber kann man im Moment ebenfalls nur spekulieren, denn sicher ist, dass GT nicht alle der 29 Kurse des NASCAR-Kalenders enthalten wird. Bestätigt sind zurzeit leidglich die beiden Traditionsstrecken von Daytona und Indianapolis. Ebenso unwahrscheinlich ist es, dass Polyphony alle 13 Läufe zur Rallye-WM einbaut. Es wird also wohl darauf hinauslaufen, dass wir neben dem allseits beliebten fiktiven Sunday-Cup und Co. ganz einfach die realen Meisterschaften in abgespeckter Form im Menü wiederfinden werden.

Grund 5: So viel Feinarbeit

Seit mehr als fünf Jahren arbeiten inzwischen mehr als 130 fleißige Japaner an Gran Turismo 5 und den beiden Wegbereitern Gran Turismo HD und GT 5 Prologue. Sie verbrachten knapp zwei Drittel ihrer Arbeitszeit nur damit die rund 1.000 Wagen bis ins letzte Detail nachzubauen und sind, wie wir alle nur zu gut wissen, immer noch nicht fertig. Zwischenzeitlich wurde sogar ein zweites Bürogebäude in Beschlag genommen dessen Team sich ausschließlich um die Online-Komponente bemüht. GT5 ist eine Triple-A-Produktion par excellence und wahrscheinlich der wichtigste Softwarelaunch für Sony im gesamten Lebenszyklus der PlayStation 3. Gran Turismo 4 setzte insgesamt rund 10 Millionen Einheiten ab. Das sind Größenordnungen die, Stand heute, nicht einmal Call of Duty Modern Warfare 2 auf einer Plattform erreicht.

Grund 6: Fahrphysik

Nachdem für Gran Turismo 4 erstmals überhaupt in der langjährigen GT-Historie Hand am Heiligtum, dem Fahrverhalten, angelegt wurde, hat Polyphony Digital seitdem intensiv an der Weiterentwicklung der Fahrphysik getüftelt. GT5 Prologue zeigte erstmals zwei Modi, Standard und die Professional-Einstellung, die sich schon unglaublich real anfühlt. Doch wie die bis vor kurzem verfügbare Time-Trial-Demo zum diesjährigen GT Academy-Wettbewerb gezeigt hat, haben die Japaner die Daumenschrauben noch einmal etwas angezogen, sodass man von Gran Turismo 5 wohl nichts Geringeres als das plattformübergreifend beste und realistischste Fahrverhalten aller Rennspiele erwarten darf.

Grund 7: Schadensmodell

Es war eine Mammut-Aufgabe für Kazunori Yamauchi und sein Team und wohl auch deswegen hat es so lange gedauert bis endlich erstmalig ein Schadensmodell Bestandteil eines Gran Turismo-Spiels wird. Mit GT5 wird es aber so weit sein. Erstmals spielbar war das Ganze schon im letzten Spätsommer auf der GamesCom und inzwischen gibt es auch mehrere statische und bewegte Bilder zum System. Doch Details, wie die Frage welche Fahrzeuge wie viel Schaden abbekommen dürfen, und ob diese nur optischer Natur sein werden oder inwiefern sich die Schäden auch auf das Fahrverhalten auswirken, sind noch nicht endgültig geklärt.

Zurzeit sieht es so aus, als wenn normale, straßenzugelassene Fahrzeuge ein abgespecktes Schadensmodell bekommen, wohingegen bei reinen Rennfahrzeugen mehr Zerstörung möglich sein wird. Der Status quo zeigt zum Beispiel bei einem Subaru World Rallye Car verbeulte Stoßstangen bis hin zu abfallenden Türen und anderen Karosserieteilen.

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